Reading Time: < 1 minute

Überraschung: Der größte Schmerz im Fuhrpark ist nicht die Elektrifizierung

Fuhrparkmanager analysiert Fahrzeug- und Kostendaten auf mehreren Bildschirmen in einer Flotte. Die Darstellung steht für effizientes Fuhrparkmanagement, Schadenmanagement und datenbasierte Prozessoptimierung.

Wenn über die Herausforderungen im Fuhrpark gesprochen wird, geht es meist um E-Mobilität, Lieferzeiten oder die nächste Technologiewelle. Die aktuelle Dataforce Fuhrparkmanagement Studie 2026 zeigt jedoch ein anderes Bild: Der größte Zeitfresser im Alltag vieler Fuhrparkverantwortlicher ist nach wie vor das Schadenmanagement. 33,9 Prozent der Befragten nennen es als besonders ineffizienten und unverhältnismäßig aufwendigen Prozess. Noch vor Fahrzeugbeschaffung und Werkstattkoordination.

Für uns bestätigt das eine Entwicklung, die wir in vielen großen Flotten bereits beobachten: Die größten Herausforderungen liegen oft nicht bei den strategischen Themen, sondern in den operativen Prozessen.

Zu viel Zeit für Administration

Die Studie bringt die Situation vieler Fuhrparkverantwortlicher treffend auf den Punkt:

„Schadensmanagement ist der größte unverhältnismäßige Zeitfresser, gefolgt von Fahrzeugbeschaffung, sonst breite Streuung ohne klare Ausreißer.“ – Dataforce

33,9 Prozent der Befragten nennen das Schadenmanagement als besonders ineffizienten und zeitaufwendigen Prozess. Damit liegt das Thema noch vor der Fahrzeugbeschaffung und Werkstattkoordination.
Das überrascht uns nicht. Gerade in größeren Flotten binden Schadenfälle zahlreiche Ressourcen: Abstimmungen mit Fahrern, Werkstätten, Versicherungen und Dienstleistern kosten Zeit, die an anderer Stelle fehlt.

Kosten bleiben König

Auch bei der Fahrzeugbeschaffung zeichnet die Studie ein eindeutiges Bild:

„Preis- und Kostenkriterien sind mit Abstand am wichtigsten für Fuhrparkverantwortliche, gefolgt von der Fahrzeugmarke.“ – Dataforce

Leasingrate, Listenpreis und Total Cost of Ownership (TCO) führen das Ranking der wichtigsten Auswahlkriterien deutlich an.
Das zeigt: Die Diskussion über Mobilität wird häufig von neuen Technologien dominiert. In den Fuhrparks zählt am Ende jedoch vor allem die Wirtschaftlichkeit.

KI: Viel Potenzial, aber noch kein Standard

Beim Thema künstliche Intelligenz befindet sich die Branche noch in einer frühen Phase. Laut Studie nutzen aktuell 18 Prozent der Befragten KI im Rahmen ihres Fuhrparkmanagements. Gleichzeitig kann sich ein großer Teil der Unternehmen den Einsatz künftig vorstellen.

Gerade große Fuhrparks stehen dabei vor der Herausforderung, immer größere Datenmengen effizient auszuwerten und Prozesse weiter zu automatisieren. Ob Reporting, Beschaffung oder Schadenmanagement: Das Potenzial ist vorhanden.

Die Frage ist längst nicht mehr, ob KI einen Platz im Fuhrparkmanagement haben wird. Die Frage ist vielmehr, wo sie den größten Mehrwert schafft.

Die Zukunft gehört effizienten Prozessen

Die Dataforce-Studie zeigt vor allem eines: Fuhrparkmanager haben ein Zeitproblem.
Während Kostenkontrolle, Elektrifizierung und strategische Mobilitätsplanung immer wichtiger werden, verbringen viele Verantwortliche noch immer einen erheblichen Teil ihres Arbeitstags mit administrativen Aufgaben. Genau hier liegen die größten Potenziale für mehr Effizienz.
Wer große Flotten wirtschaftlich steuern will, braucht weniger manuelle Prozesse, mehr Automatisierung und die richtigen Partner an seiner Seite.

Sprechen Sie mit uns. Gemeinsam finden wir die passende Lösung für einen effizienteren, wirtschaftlicheren und zukunftsfähigen Fuhrpark.

 

Quellenangabe:
Dataforce Verlagsgesellschaft für Business Informationen mbH: Fuhrparkmanagement Studie 2026 – Beschaffung bis KI: Status quo und Trends (Teaser), Juli 2026.


Verwandte Ressourcen

Weitere Nachrichten, Einblicke und Entwicklungen aus der Branche.

Verwandte Beiträge