Unter einer globalen Dachmarke bietet Phoenix Contact innovative Produkte, Lösungen und Digitalisierungskompetenzen für die Elektrifizierung, Vernetzung und Automatisierung aller Sektoren von Wirtschaft und Infrastruktur. Damit befähigt das Familienunternehmen die Industrie und die Gesellschaft bei der Transformation in eine nachhaltige Welt mit langfristigen Wachstumsperspektiven für alle. Das Kerngeschäft ist in drei Geschäftsbereichen organisiert. In neuen Geschäftsfeldern werden auch jenseits des Kerngeschäfts Potenziale der Digitalisierung, Elektrifizierung und der veränderten Mobilität erschlossen.
Phoenix Contact beschäftigt heute rund 20.000 Mitarbeitende und hat in 2025 einen Umsatz von 3,3 Mrd. Euro erwirtschaftet. Weltweit wird in einem Fertigungsnetzwerk in neun Ländern mit unterschiedlich hoher Fertigungstiefe produziert. Zur Phoenix Contact-Gruppe gehören weltweit mehr als 50 Vertriebsgesellschaften, welche die Nähe zu den Märkten und den Kunden sicherstellen.
Im Interview erklären Jan Patrick Kübler, Lead Buyer im strategischen Einkauf von Phoenix Contact und Christian Fiege, Fuhrparkleiter von Phoenix Contact, wie ein anspruchs-volles Projekt zu einer Erfolgsgeschichte wurde und warum Unternehmen den Wechsel des Fuhrparkmanagement-Partners nicht scheuen müssen.
1. Ausgangssituation & Entscheidungsprozess
Herr Kübler, Herr Fiege, vielen Dank, dass Sie sich Zeit für dieses Gespräch nehmen. Was war der Auslöser, sich nach einem neuen Fuhrparkmanagement-Partner umzusehen?
Jan Patrick Kübler, Lead Buyer, Phoenix Contact: Wir betreiben einen deutschlandweit verteilten Fuhrpark mit circa 650 Fahrzeugen, der für unsere Mitarbeitenden und unsere operativen Abläufe eine zentrale Rolle spielt. Mit der Zeit sind unsere Anforderungen an Transparenz, Effizienz und Standardisierung deutlich gestiegen. Das gilt auch für die rechtlichen Anforderungen, welche seitens des Staates an Unternehmen mit Fuhrparks gestellt werden – Stichwort Über-Bürokratisierung. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden sowie flexibel und zukunftsfähig zu bleiben, mussten wir unsere Prozesse modernisieren. Gleichzeitig suchten wir nach einem Partner, der die Komplexität eines global agierenden Unternehmens versteht und strukturiert managen kann. Der Markt entwickelt sich schnell, daher war uns wichtig, einen Partner zu finden, der uns nicht nur heute unterstützt, sondern uns auch langfristig strategisch begleitet.
Welche Erwartungen hatten Sie an den Wechsel zu Holman?
Christian Fiege, Fuhrparkleiter, Phoenix Contact: Unsere Erwartungen waren klar: Professionalität, Transparenz und Verlässlichkeit. Ein Wechsel im Fuhrparkmanagement ist immer sensibel, da viele interne Bereiche betroffen sind und operative Abläufe nicht gestört werden dürfen. Wir wollten einen Dienstleister, der Verantwortung übernimmt und uns sicher durch diesen Prozess führt. Holman hat von Beginn an vermittelt, dass sie genau diese Rolle ausfüllen können und wollen. Genau das hat sich im Projektverlauf bestätigt.
2. Die Implementierung
Viele Unternehmen haben Respekt vor der Implementierungsphase. Wie haben Sie diesen Prozess mit Holman erlebt?
Jan Patrick Kübler, Lead Buyer, Phoenix Contact: Auch wir hatten im Vorfeld Respekt, denn aufgrund unserer Größe, der vielen Stakeholder und unserer Unternehmensstruktur haben wir mit einem hohen Aufwand gerechnet. Konkret bedeutete dies: Migration von über 650 Fahrzeugen mit all ihren Daten sowie das Onboarding von 12 Tochtergesellschaften neben unserer Muttergesellschaft. Umso positiver waren wir überrascht, wie strukturiert und vorausschauend Holman den gesamten Prozess gestaltet hat. Es gab einen klaren Fahrplan, definierte Meilensteine und regelmäßige Abstimmungen. Wir wussten jederzeit, wo wir stehen und was als Nächstes passiert. Diese Transparenz hat enorm zur Sicherheit im Projekt beigetragen.
Was hat Sie besonders beeindruckt?
Jan Patrick Kübler, Lead Buyer, Phoenix Contact: Vor allem die Klarheit im Vorgehen. Holman arbeitet mit festen, gut durchdachten Abläufen. Die Implementierungsmeetings waren effizient und zielgerichtet, und wir hatten immer das Gefühl, dass alles unter Kontrolle ist. Für die Implementierung war seitens Holman zudem eine ausgewiesene Expertin für das Thema verantwortlich. Implementierungen von großen Fuhrparks sind ihr Daily-Business. So konnte sie uns auch auf mögliche Risiken und Stolpersteine im Projekt hinweisen. Von ihrem Wissen haben wir enorm profitiert.
Wie haben Ihre operativen Teams den Prozess wahrgenommen?
Christian Fiege, Fuhrparkleiter, Phoenix Contact: Sehr positiv. Im Projektverlauf sind unsere beteiligten Kollegen und Holman-Mitarbeiter zu einem Team zusammengewachsen. Hierbei stand das Ziel einer reibungslosen Implementierung für alle im Fokus. Dank dieser Teamleistung konnte der von Beginn an geplante Go-Live-Termin gehalten und umgesetzt werden.
3. Zusammenarbeit im laufenden Betrieb
Wie erleben Sie die Zusammenarbeit heute?
Christian Fiege, Fuhrparkleiter, Phoenix Contact: Sehr stabil und zuverlässig. Die Betreuung ist professionell, die Reaktionszeiten sind schnell, und wir haben das Gefühl, dass Holman unsere Bedürfnisse wirklich versteht. Man merkt, dass Holman nicht nur ein Dienstleister ist, sondern ein Partner, der mitdenkt und proaktiv unterstützt. Das schafft Vertrauen – und das ist im täglichen Betrieb enorm wichtig.
Welche Vorteile sehen Sie im täglichen Arbeiten?
Christian Fiege, Fuhrparkleiter, Phoenix Contact: Ganz klar: Transparenz, Struktur und Effizienz. Wir haben jetzt Prozesse, die sauber laufen, klare Ansprechpartner und eine Zusammenarbeit, die unkompliziert und lösungsorientiert ist. Das erleichtert unseren Alltag.
4. Blick nach vorn
Welche weiteren Schritte oder Ausbaustufen sind geplant?
Jan Patrick Kübler, Lead Buyer, Phoenix Contact: Wir schauen uns aktuell die Fahrzeugbeschaffung an. Diese Erweiterung des Dienstleistungsumfangs bietet zusätzliche Effizienz und Transparenz. Wir prüfen, wie wir sie sinnvoll in unsere bestehenden Prozesse integrieren können und werden künftig beispielsweise einen individuellen Fahrzeugkonfigurator für unsere Beschaffung nutzen. Wichtig ist uns, die Zusammenarbeit kontinuierlich weiterzuentwickeln – und dafür sehen wir großes Potenzial.
5. Botschaft an andere Unternehmen
Was würden Sie Unternehmen sagen, die einen Wechsel zu Holman in Erwägung ziehen?
Jan Patrick Kübler, Lead Buyer, Phoenix Contact: Keine Angst vor der Implementierung. Dennoch ist der Aufwand für eine Implementierung nicht zu unterschätzen. Hierfür ist Holman in unseren Augen aber der richtige Partner. Holman arbeitet extrem strukturiert, professionell und verlässlich. Das nimmt viel Druck aus dem Prozess und schafft Vertrauen – sowohl bei Verantwortlichen als auch bei operativen Teams. Für uns war es die richtige Entscheidung.
Vielen Dank für das Gespräch.