Wie wichtig strategische Beschaffung, professionelles Flottenmanagement und intelligente Routenplanung sind, zeigen drei aktuelle Beispiele aus der Presse:
1. Routenplanung
Das ist passiert: Um beim VIP-Gipfel in Tirol ihren Dienstwagen nutzen zu können, ließ Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche ihren Chauffeur rund 1.300 Kilometer fahren. Sie selbst reiste im Flieger an.
Das waren die Konsequenzen: Große Kritik an der Wirtschaftsministerin, die eigentlich für Effizienz und Sparsamkeit stehen sollte.
So hätte strategisches Flottenmanagement gehandelt: Strategisches Flottenmanagement vermeidet Leerfahrten, insbesondere in pragmatisch organisierten Nutzflotten. Hätte das Ministerium nach gängigen Flottenstandards gehandelt, hätte die Limousine beispielsweise andere Mitarbeitende transportieren oder für alternative Zwecke eingesetzt werden können. Ebenso wäre es möglich gewesen, vor Ort auf einen geeigneten Dienstleister zurückzugreifen.
Wäre die gesamte Regierungsflotte (ca. 250 Fahrzeuge) übergreifend digitalisiert und telematisch gesteuert, ließen sich zusätzliche Effizienzpotenziale systematisch erschließen.
2. Strategische Beschaffung
Das ist passiert: In den sozialen Netzwerken kursierte eine Aufnahme, die Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag, neben einer Audi A8 Luxuslimousine zeigt.
Das waren die Konsequenzen: Öffentliche Kritik an der Fraktionsvorsitzenden, die Bescheidenheit predigt, gleichzeitig jedoch in einer hochpreisigen Limousine unterwegs ist.
So hätte strategisches Flottenmanagement gehandelt: Im strategischen Flottenmanagement, zum Beispiel mit Holman Supply Chain, wäre dieser Fauxpas nicht passiert. Wir arbeiten mit dem Kunden aus, was der tatsächliche Bedarf ist. Da fließen unter Umständen nicht nur praktische Überlegungen wie Einbauten, Effizienz und Beschaffung ein, sondern auch Außenwirkung und Motivation der Mitarbeiter. Im obigen Fall wurde das falsche Fahrzeug für den richtigen Zweck beschafft.
3. E-Mobilität
Das ist passiert: Finanzminister Marcus Optendrenk (CDU) hat seinen elektrischen Dienstwagen dieses Jahr gegen einen Verbrenner eingetauscht. Begründung: „Bei einem engen Terminkalender und langen Fahrten durch ein Flächenland wie Nordrhein-Westfalen stoßen E-Autos an Grenzen“, so Optendrenk letztes Jahr. Erst dieses Jahr lief der Vertrag aus.
Das waren die Konsequenzen: Alltägliche Ladeprobleme, eingeschränkte Flexibilität und ein verzögerter Fahrzeugwechsel aufgrund starrer Vertragsstrukturen.
So hätte strategisches Flottenmanagement gehandelt: Ein Mobilitäts-Check hätte die praktischen Herausforderungen frühzeitig identifiziert und alternative Szenarien geprüft. Flexible Vertragsmodelle, wie etwa Holman FlexLease mit anpassbaren Laufzeiten oder technologieoffenen Optionen, ermöglichen eine schnelle Reaktion auf veränderte Anforderungen. Gerade bei der Umstellung auf E-Mobilität sind Bedarfsanalyse, Ladeinfrastrukturplanung und Vertragsflexibilität entscheidend, um Fehlentscheidungen zu vermeiden.
Strategische Beschaffung wie unsere Holman Supply Chain kann Fehlentscheidungen vermeiden – auch in der Nutzflotte. Gerne unterstützen wir Sie bei Fragen rund um Beschaffung, Flottenmanagement und strategische Ausrichtung Ihrer Mobilität.
Quellen:
Augsburger Allgemeine. (o. J.). Startseite. https://www.augsburger-allgemeine.de/
Der Spiegel. (2025, Januar ) Katherina Reiche ließ bei VIP‑Gipfel in Tirol Dienstwagen 1 300 Kilometer leer fahren. https://www.spiegel.de/politik/deutschland/katherina-reiche-liess-bei-vip-gipfel-in-tirol-dienstwagen-1300-kilometer-leer-fahren-a-38c6834d-a9e3-4f2d-9939-3ccee14fbce8
Deutsche Umwelthilfe. (2025). Dienstwagen‑Check 2025 – Der Deutschen Umwelthilfe: Spitzenpolitikerinnen und Spitzenpolitiker setzen… https://www.duh.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/dienstwagen-check-2025-der-deutschen-umwelthilfe-spitzenpolitikerinnen-und-spitzenpolitiker-setzen/
Zeit Online. (2026, 14. Februar). E‑Auto weg: Finanzminister fährt wieder Diesel. https://www.zeit.de/news/2026-02/14/e-auto-weg-finanzminister-faehrt-wieder-diesel