Das Flottenmanagement begann mit den Pferdekutschen-Unternehmern. Die Butterfield Overland Mail Company, die ab 1857 Post und Passagiere mit Gespannen transportierte, musste beispielsweise ihre vielen Kutschen regelmäßig warten und die Versorgung der Tiere sicherstellen. Seitdem ist viel passiert – aber das Prinzip ist das gleiche. Es müssen die richtigen Fahrzeuge für den Job besorgt, bei Bedarf umgebaut und dann am Laufen gehalten werden. Die neuen Pferdestärken konsumieren allerdings kein Hafer, sondern Elektrizität, Benzin oder Wasserstoff.
Doch manches hat sich auch radikal geändert: Lieferketten, Digitalisierung, Bürokratie und unflexibles Leasing – einen Fuhrpark intelligent und effizient zu steuern, wird immer anspruchsvoller. In der Luftfahrtbranche, wo ein Flugzeugausfall teuer oder tödlich sein kann, wurde der Bedarf schon in den 1950er Jahren früh erkannt. Die Fluggesellschaften sahen sich beim Flottenwachstum mit komplexen Entscheidungen über Flugzeugtypen, Kosten, Effizienz und Passagierkapazitäten konfrontiert. Seitdem ist das Flottenmanagement der Kern des Luftfahrtgeschäfts.
In der Automobilbranche in Deutschland etablierten sich erst in den 1970er Jahren unabhängige Flotten-Dienstleister und Leasinggesellschaften. Sie übernahmen nicht nur die Finanzierung, sondern auch erste administrative Aufgaben wie die Abwicklung von Wartung und Reparaturen.
Die Anforderungen an Unternehmen im Bereich der Fahrzeugbeschaffung haben sich seitdem noch einmal drastisch verändert. Lieferverzögerungen, steigende Kosten und ineffiziente Abläufe setzen viele Fuhrparkmanager zunehmend unter Druck. Was früher als operatives Randthema galt, ist heute ein strategischer Engpass – die Fahrzeuglieferkette entscheidet mit über Wettbewerbsfähigkeit, Reaktionsgeschwindigkeit und Wirtschaftlichkeit.
Deswegen gilt – neben dem Einsatz von KI und Digitalisierung – das Supply Chain Management als die neue Entwicklungsstufe des Flottenmanagements. Für eine effiziente und transparente Fahrzeuglieferkette braucht der Kunde drei Module: Beratung, Beschaffung und Steuerung. Diese drei Module sind mit digitalen Prozessen vernetzt und werden von starken Kooperationspartnern mit klaren Strukturen optimal ausgeführt.
Alle einzelnen Tätigkeiten gab es in der Supply Chain bereits, das Innovative ist der ganzheitliche Prozess, der massiv Ärger und Kosten spart. Genau diesen Ansatz verfolgt Holman Supply Chain: Wir vereinen alle Schritte von der Planung über die Beschaffung bis zur Fahrzeugbereitstellung in einem durchgängig gesteuerten System. Oder wie es einer unserer Kunden, Mietparkleiter der EGB-Gruppe, beschreibt: „Holman übernahm die Steuerung sämtlicher Partner, kommunizierte transparent und lieferte regelmäßig belastbare Statusberichte. Für uns bedeutete das, maximale Planbarkeit bei minimalem internem Aufwand. Die Fahrzeuge wurden termingerecht und in der erwarteten Qualität bereitgestellt – ohne Verzögerungen, ohne operative Zusatzbelastung. Das Projekt war für uns ein Musterbeispiel für erfolgreiche, ganzheitlich gesteuerte Fahrzeugbeschaffung.“ So fühlt sich die Zukunft an.
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